
Alwin Höfert KG
Über uns
Seit über 60 Jahren sind wir Hersteller und Lieferant von O-Ringen und Spezialdichtungen. Neben unseren eigenen Werken in Deutschland und Norditalien haben wir außerdem eine Niederlassung in der Schweiz. Heute wird unser unternehmergeführter Betrieb in der dritten Generation geleitet. Eine solide Kontinuität ist damit sichergestellt. In Hamburg haben wir über 30.000 Artikel ab Lager verfügbar, die noch am selben Tag versandt werden können.
Wir verfügen in weltweit über 20.000 m² Lager- und Produktionsfläche. Dank hoher Rohstoffverfügbarkeit garantieren wir schnelle Lieferzeiten – auch bei Kleinserien aus PTFE und Elastomeren. Unser eigener Werkzeugbau und eine 100%-Kontrolle sichern höchste Qualität.
Bei der Produktion von O-Ringen sind wir durch über 2.500 Werkzeugformen mit 7.500 verschiedenen Werkzeugen an unserem Hauptsitz in Ammersbek enorm flexibel. In unserem Maschinenpark fertigen über 100 Vulkanisationspressen O-Ringe mit einem Innendurchmesser von 5 mm bis 999 mm.
Produkte & Dienstleistungen

O-Ringe
Wir produzieren seit über 60 Jahren O-Ringe in unserer Fertigung in Ammersbek sowie in unserer Tochtergesellschaft in Italien. Unser Fokus liegt auf den Hochleistungswerkstoffen FKM und FFKM, wobei FFKM Temperaturen bis zu 320 °C standhält. Die Hauptvorteile von O-Ringen liegen in ihrer einfachen Geometrie, ihrer zuverlässigen Wirkungsweise als Dichtelement und ihrem exzellenten Preis-/Leistungs-Verhältnis. Unser entwicklungsoffenes Labor entwickelt anwenderorientierte Compounds und ermöglicht so maßgeschneiderte Problemlösungen für Ihre spezifischen Anforderungen. Das Ergebnis: höchste Medien- und Temperaturbeständigkeit. - O-Ringe nach DIN ISO 3601-1 (ersetzt 3771), Sortenmerkmal N+S - Innendurchmesser von 0,5 – 2000 mm - Standard- und individuelle Sondercompounds - O-Ring-Boxen für sortierte Einsätze - Rundschnurringe nach DIN ISO 3302-1, KI.E2

FEP-/PFA-ummantelte O-Ringe
FEP-/PFA-ummantelte Dichtungen bestehen aus einem elastischen Kern – etwa aus FKM, VMQ oder EPDM – der nahtlos von einer dünnwandigen Hülle aus FEP oder PFA umschlossen wird. Die Mantelstärke richtet sich nach dem Innendurchmesser und der Schnurstärke des O-Rings. Die Eigenschaften von FEP und PFA ähneln denen von reinem PTFE und bieten eine nahezu vollständige Beständigkeit gegenüber Lösungsmitteln und Chemikalien. Gleichzeitig sorgt der Elastomerkern für die notwendige Flexibilität und Rückstellkraft. Diese Kombination eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten in anspruchsvollen Bereichen wie der Chemie-, Öl- und Gasindustrie, im Maschinenbau oder der Lebensmitteltechnik. Die chemische Beständigkeit bleibt auch bei hohen Anforderungen erhalten. Das Ergebnis: flexible und chemikalienresistente Dichtungen für extreme Einsatzbedingungen. - FEP-/PFA-ummantelte O-Ringe mit FKM-, VMQ- oder EPDM-Kern - Hohe chemische Beständigkeit bei gleichzeitig hoher Elastizität - Geeignet für aggressive Medien in der Chemie-, Pharma- und Ölindustrie - Grundsätzlich in Schnurstärken von 1,5 bis 31,7 mm lieferbar - Fertigung nach Standard- oder Sondermaßen

PTFE
Seit über 60 Jahren fertigen wir PTFE-Produkte für unterschiedlichste Dichtungsanwendungen. Unsere speziellen Fertigungseinrichtungen und unser umfangreiches Know-how setzen wir gezielt ein, um individuelle Dichtungsprobleme unserer Kunden zu lösen. PTFE überzeugt durch exzellente chemische und elektrische Eigenschaften und bietet eine außergewöhnliche thermische Beständigkeit, die von anderen handelsüblichen Kunststoffen kaum erreicht wird. Der Werkstoff ist im Temperaturbereich von -200 °C bis +260 °C einsetzbar. Unser Entwicklungsteam arbeitet kontinuierlich an der Verarbeitung weiterer Hochleistungsmaterialien wie POM-C, PE, PA6, PA6.6, PFA, PEEK, PCTFE und PVDF, um innovative Lösungen für verschiedenste Anwendungsbereiche zu realisieren. Das Ergebnis: Hochpräzise, temperatur- und medienbeständige PTFE-Dichtungen für höchste Ansprüche. - PTFE-Dichtungen für Ventile, Pumpen und Flansche - Temperaturbeständigkeit von -200 °C bis +260 °C - PTFE-ummantelte O-Ringe mit Elastomerkern für anspruchsvolle Medien - Weitere Werkstoffe: POM-C, PE, PA6, PA6.6, PFA, PEEK, PCTFE, PVDF - Fertigung von Stützringen, Kolbenringen, Faltenbälgen, Auskleidungen und Sonderformen

Formteile aus Elastomer
Wir fertigen nahezu alle Formteile aus unseren Standardwerkstoffen individuell für Sie an. Dank eigenem Werkzeugbau können wir auch spezielle Anforderungen wirtschaftlich und flexibel umsetzen – stets im Rahmen unserer leistungsfähigen Fertigungseinrichtungen. Bei der Konstruktion von Formteilen aus Elastomeren sollten die einhaltbaren Toleranzen berücksichtigt werden. In Einzelfällen prüfen wir die Möglichkeit engerer Toleranzen und setzen diese, sofern technisch machbar, auch um. Unsere Formartikel sind zudem auch als Verbundwerkstoffe realisierbar – für besondere Anwendungsfälle mit speziellen Materialkombinationen. Das Ergebnis: individuelle, auf Ihren Bedarf abgestimmte Formteile – auch als Mehrkomponentenlösung. - Kombinierbar als Gummi/Metall-, Gummi/PTFE- oder Gummi/Gewebe-Verbindungen - Beispiele: Steigbügeldichtungen, Elastobalg, Topfmanschette, Membran - Werkzeugbau im Haus für individuelle Fertigung - Technisch anspruchsvolle Teile mit definierten Toleranzen - Geeignet für viele Branchen – vom Maschinenbau bis zur Medizintechnik Stanzteile – präzise nach Zeichnung Wir fertigen Stanzteile exakt nach Kundenzeichnungen oder Musterteilen. Verarbeitet werden alle gängigen Materialien – von Elastomeren über Kunststoffe bis hin zu Hochdruckdichtungsplatten und zelligen Werkstoffen. Unsere Beratung hilft Ihnen bei der Auswahl der optimalen Materialqualität für Ihren konkreten Anwendungsfall. Ob Serienfertigung oder Einzelfall – wir liefern die passende Lösung. Das Ergebnis: maßgeschneiderte Stanzteile für langlebige Dicht- und Funktionseinheiten. - Verarbeitung von Elastomeren, Kunststoffen, Zellmaterialien und Dichtplatten - Stanzteile nach Zeichnung oder Muster - Beratung bei Werkstoffauswahl und Qualitätsausführung - Geeignet für vielfältige Dicht- und Isolieranwendungen - Zuverlässige Serien- und Einzelteilfertigung

Rundschnurringe / Rundschnüre
Rundschnurringe kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn keine passenden O-Ring-Formen verfügbar sind und die geringe Stückzahl die Herstellung eines Werkzeugs wirtschaftlich nicht rechtfertigt. Im Gegensatz zu formvulkanisierten O-Ringen werden Rundschnurringe aus extrudierter Schnur gefertigt und durch Stoßvulkanisation – oder seltener durch Klebung – zu einem beliebigen Innendurchmesser verbunden. Die stoßvulkanisierte Variante hat sich durchgesetzt, da sie physikalisch bessere Eigenschaften bietet. Dennoch bleibt die Vulkanisationsstelle weniger mechanisch belastbar als bei endlos gefertigten O-Ringen. Daher sind Rundschnurringe nicht für dynamische Abdichtungen sowie für den Einsatz in Vakuum- oder gasförmigen Medien geeignet. Das Ergebnis: wirtschaftliche Dichtungslösungen für statische Anwendungen – mit individuell gefertigten Durchmessern und kontrollierter Maßtoleranz. - Fertigung nach DIN ISO 3302-1, E2 (Schnurdurchmesser) und L2 (gestreckte Länge) - Nicht geeignet für dynamische Abdichtungen oder Vakuumanwendungen - Alternativ zu O-Ringen bei kleinen Stückzahlen und Sondermaßen Lagerware in NBR 70 schwarz und FKM 75 schwarz - auf Wunsch E1-Toleranz - Engere Toleranzen auf Anfrage realisierbar

Wellendichtringe
Wellendichtringe (WDR) sind zentrale Dichtelemente in Maschinen, die verhindern, dass Schmierstoffe austreten oder Verunreinigungen ins System gelangen. Sie kommen unter anderem in Gehäusen, Wellen und Schubstangen zum Einsatz. Die gängigen Bauformen sind in Deutschland in der Norm DIN 3760 geregelt. Radial-Wellendichtringe (RWDR) besitzen eine Dichtlippe, die auf der rotierenden Welle läuft. Diese wird meist durch eine integrierte Schlauchfeder (Wurmfeder) radial an die Welle gedrückt. Für optimale Dichtwirkung und geringen Verschleiß muss die Wellenoberfläche drallfrei geschliffen sein. Moderne Bauformen verzichten teils auf die Feder oder nutzen PTFE-Dichtlippen. Auch in Motorradgabeln werden RWDR als Gabeldichtringe verwendet. Dort dichten sie axial bewegte, meist verchromte Tauchrohre ab und sichern die Funktion des integrierten Dämpfungssystems. Die Einbaurichtung richtet sich immer nach dem Druckgefälle – die offene Seite zeigt zum höheren Druckbereich. Das Ergebnis: zuverlässige Dichtungslösungen für rotierende und oszillierende Anwendungen – auch unter anspruchsvollen Bedingungen. - Normgerechte Ausführung nach DIN 3760 - Mit oder ohne Wurmfeder, auch als PTFE-Membran-Wellendichtringe - Verwendung z. B. in Motoren, Getrieben, Pumpen, Gabelsystemen - Axiale und radiale Abdichtung möglich Auch als „Simmerring®“ bekannt – eine geschützte Marke von Freudenberg Wellendichtungen aus PTFE weisen gegenüber herkömmlichen Wellendichtungen aus Elastomeren höhere Temperaturbeständigkeit und bedeutend bessere Chemikalienresistenz auf. Positiv wirken sich auch die guten Trockenlaufeigenschaften von PTFE aus.