Digitalisierung, Vernetzung und intelligente Pumpen

Den digitalen Schatz heben

Pumpen an sich sind technisch weitestgehend ausgereizt. Neue Chancen und Möglichkeiten dem zunehmenden Kostendruck der globalen Märkte zu begegnen, eröffnet ihre digitale Transformation. Ein Thema, das auch in der Pumpenwelt zunehmend Fahrt aufnimmt. Neben Globalisierung und Energiewende gelten Digitalisierung und Vernetzung als wichtigste Treiber von Veränderungen und als Keim für Innovationen.

Dezentrale Intelligenz ist in

Eine innovative Pumpe allein reicht dafür allerdings nicht aus. Das „Außenherum“, sprich das Gesamtsystem, muss stimmen und ebenfalls clever sein. Ziel von Industrie 4.0: Produktivitätssteigerungen, Kostensenkungen und eine Flexibilisierung der Fertigung. Letzterer Punkt spielt insbesondere für die hochgradige Individualisierung von Produkten eine wichtige Rolle. Stichwort: Losgröße 1.

Moderne Pumpen sind mit spezifischer Sensorik, eingebetteter Rechnerintelligenz und verschiedensten Schnittstellen ausgestattet. Als Teil einer vernetzten Kommunikation können sie ihre Konfiguration, aktuelle Betriebscharakteristik, Betriebsreserven für Verschleißkomponenten oder Maschinenfehler übermitteln. Mit ihrer dezentralen Intelligenz tragen sie dazu bei, den Betrieb dauerhaft und nachhaltig zu optimieren.

Was ist ein Produkt smart?

Ein Produkt gilt per Definition dann als smart, wenn es über Informationen bezüglich des eigenen Herstellungsprozesses verfügt sowie über die Fähigkeit, Daten während der Fertigungs- und Nutzungsphase zu sammeln und zu kommunizieren. Je nach Art der Vernetzung und Digitalisierungsgrad stehen so umfassende Informationen zur Verfügung. Dies ebnet zum Beispiel den Weg zu neuen Servicemodellen, wovon unter anderem Wartung und Instandhaltung profitieren.

Intelligente Pumpen können autonom spezifische Funktionen ausführen, sich selbst überwachen und ihre Fahrweise eigenständig an veränderte Betriebsbedingungen anpassen. Zeitgemäß steuern lassen sie sich natürlich komfortabel via App auf mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet.

Die Technik ist da, man muss sie nur einsetzen

Pumpenhersteller haben inzwischen vielfältige digitale Lösungen und Services in verschiedenen Preisklassen im Angebot, die die Effizienz von Pumpen verbessern. Ob mit Kabel oder ohne, das entscheidet der Betreiber. Tatsache ist: Kabellose Varianten ermöglichen ein einfaches Nachrüsten von Bestandsanlagen. Ganzheitliche Cloud-Lösungen zur Remote-Überwachung erlauben es, Wartungseinsätze besser zu planen und Ressourcen gezielter zu nutzen. Dass digitale Technologien bestimmte Aufgaben autonom übernehmen können, etwa bei anspruchsvollen Anwendungen in der Öl- & Gasindustrie, spart nicht nur Kosten, sondern erhöht auch die Sicherheit. Ein gutes Beispiel dafür sind unbemannte Bohrinseln.

Übergreifender Datenaustausch

Die Vernetzung versetzt technisches Personal in die Lage, immer und überall auf aktuelle Informationen über Zustand, Betrieb und Historie der Maschinen zuzugreifen. Als virtuelles Abbild des realen Pumpenaggregats sorgt der digitale Zwilling dafür, dass verschiedenen Anwendungen und Nutzern aus allen relevanten Unternehmensbereichen die Daten übergreifend zur Verfügung stehen.

Innovative Lösungen live und in Farbe  

Die digitale Transformation macht Anlagen wesentlich transparenter. Detaillierte Informationen über den Gesamtzustand von Pumpen ermöglichen es, Wartungsstrategien zu optimieren und Ausfallzeiten zu reduzieren. Dies wiederum erhöht die Produktivität und senkt die Betriebskosten. Es sind bereits Lösungen auf dem Markt, die sich auch für kleines Geld einfach nachrüsten lassen. Die Aussteller der Pumps & Valves zeigen, was sie in puncto Digitalisierung zu bieten haben. Worauf warten Sie noch?

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